Statistik

Die Zukunft der regionalen Tageszeitung

“Disruptive Geschäftsmodelle” heißt das Stichwort für die Zukunft der regionalen Tageszeitungsverlage. Einige haben es schon verstanden und üben sich tatkräftig in der Erprobung neuer Geschäftsideen. Andere sind noch damit beschäftigt, die in der Vergangenheit liegen gelassenen Modernisierungs- und Reorganisationsaufgaben zu bewältigen. Unterhaltungsangebote für  gutsituierte Senioren wurden schon getestet, der Verkauf von zweitklassigem Modeschmuck und/oder Kunst auch, auch die Zustellung von klassischer Post mittels des eigenen Zustellnetzes gilt als getestet. Ticketservice, Konzerte und Veranstaltungen jeder Art vor allem für kleine und mittlere Selbständige werden genauso probiert wie große, imageträchtige Podiumsdiskussionen mit prominenten Personen aus Politik, Wirtschaft und Kultur oder der Verkauf von Urlaubsreisen.

 

Ganz intensive Erfahrung hat die Branche mit digitalen Redaktionsangeboten gemacht, egal ob kostenlos, bezahlt, als e-Paper, App oder auch als Newsletter mit Alert-Funktion, alles ist getestet, alles ist probiert, eine Erkenntnis liegt jedoch über allen so definierten digitalen Produkten: Geld ist kaum zu verdienen oder anders formuliert: eher die Ausnahme und wahrscheinlich nicht von langer Dauer.

 

Im Kerngeschäft bröckelt die Auflage zuverlässig vor sich hin. Das Anzeigengeschäft wächst nicht mehr, der Konditionenverfall, vielfach selbst verschuldet, sorgt für immer leerere Kassen, alle Versuche einer neuen nationalen Vermarktung kosten eher Geld, als dass sie etwas bringen. Noch dazu werden die Rabatte so überstrapaziert, dass es am Ende zu nichts führen wird. Gleiches gilt für den Online Sammelvermarkter OMS, auch wenn der jetzt bei einem Großvermarkter Unterschlupf gefunden hat. Mehr Geschäft zu schlechteren Konditionen ist keine Lösung, die begeistert.

 

Was ist zu tun und wie kann man sich aus der trostlosen Abwärtsspirale befreien?

Es gilt,  sich auf die wesentlichen Stärken regionaler Verlagshäuser und ihrer bedeutenden Produkte zu konzentrieren. Autorität, Glaubwürdigkeit und das große Vertrauen, das ihnen die Kunden entgegenbringen, dazu die Kundenkenntnisse, die in jedem regionalen Verlagshaus vorhanden sind, gilt es massiv auszubauen und systematisch zu erfassen und in einem modernen CRM – System intelligent zu speichern.

 

In den  Redaktionen der Zeitungen hat sich in den letzten Jahren viel geändert.

Zentrale Redaktionen für Politik, Wirtschaft Kultur und Sport – journalistisch sehr gut besetzt – treiben die Quotes vieler Zeitungen erfolgreich in die Höhe und erreichen nahezu Kultstatus, wenn es um investigative Stories geht, die ihnen oftmals auch zugespielt werden. Kleinere und mittlere Verlage können sich solche repräsentativen Units kaum leisten, aber sie können sich ohne Probleme von den besten beliefern lassen und so den Aufwand für eigene Mantelredaktionen weitgehend einsparen, zugunsten eines deutlichen Ausbaus der regionalen und lokalen Berichterstattung. Das wird bzw. ist der Kernnutzen einer jeden regionalen Abozeitung und wird trotzdem oft durch das vielbeliebte Rasenmäher-Sparen reduziert. Ein großer Fehler. Im Ausbau der regionalen und lokalen Berichterstattung liegt die einzige Zukunft dieser traditionsreichen Mediengattung in der über Jahrzehnte so viel Geld verdient wurde, dass die Manager/Verleger systematisch verlernt haben, Innovationen zu entwickeln und am Markt zu testen, geschweige denn, sie am Markt durchzusetzen. Auch Zusammenarbeit von Verlagen, deren Zeitungen angrenzende Verbreitungsgebiete haben, war eher verpönt, wird aber mehr und mehr notwendig. Zentrale Druckkapazität statt eigener Druckereien, gemeinsame IT-Services und Verkäuferschulungen sind ebenso zu empfehlen wie Einkaufsgenossenschaften beim Papier z.B. oder den Firmenfahrzeugen. Diese Fähigkeit jetzt zu entwickeln heißt Nachholarbeit, die durchaus schmerzhaft und kostspielig sein kann, an der aber kein Weg vorbei geht, wenn man erfolgreich überleben will.

 

Die Alterspyramide trägt dabei noch hilfreich dazu bei, dass der Auflagenrückgang wesentlich milder verläuft als das noch vor zwanzig Jahren gewesen wäre.

Die Zeitung wird vielfach erst abbestellt durch das Ableben der langjährigen Leser, denn für viele Menschen wird die Zeitung zur altgewohnten und letzten Verbindung in die regionale und lokale Außenwelt. Junge Leute haben vielfach eine wesentlich schwächere Bindung an die Regionalzeitung und vielfach sogar gar keine. Da helfen auch keine digitalen Angebote, denn wenn der Absender nicht hip, cool oder einfach angesagt ist und dazu keinerlei Bindung an die sozialen Netzwerke hat, dann ist es für die junge Generationen fast ausgeschlossen zu regelmäßigen Nutzern zu werden.

Auch der vermeintlich schräge Name eines neuen Portals versehen mit dem völlig unnötigen Hinweis, ” powered by xxx Zeitung” ist hier nicht weiter hilfreich, ja eher kontraproduktiv.

 

Jedes Verlagshaus muss für sich selbst entscheiden, welchen Weg es gehen will, und was Erfolg versprechend ist. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, sich neue erlösträchtige Geschäftsmodelle aufzubauen und so dafür zu sorgen, dass die Regionalzeitung überleben kann.

Regionale Wirtschaft könnte ein Thema sein, dass in der Zeitung Interesse findet und dass sich bei einer intelligenten Datensammlung über die gewerblichen Kunden sehr gut mit Seminaren und Kongressen auf regionaler Ebene verknüpfen lässt.

Ebenso, regionaler und lokaler Sport. Den nationalen Sport könnte man bei aktuellen Fachzeitschriften und nationalen Redaktionen günstig zukaufen. Zeitschriften für bestimmte Themen können ebenso eine Alternative sein wie Online-Portale zu allen interessanten Märkten wie Jobs, Immobilien, Partnerschaft und Autos, die man aber nicht unter den Zeitungstiteln  lancieren sollte. Für beides gibt es bereits erfolgreiche Beispiele.

Horizont

Die Zukunft der regionalen Tageszeitung

 

“Disruptive Geschäftsmodelle” heißt das Stichwort für die Zukunft der regionalen Tageszeitungsverlage. Einige haben es schon verstanden und üben sich tatkräftig in der Erprobung neuer Geschäftsideen. Andere sind noch damit beschäftigt, die in der Vergangenheit liegen gelassenen Modernisierungs- und Reorganisationsaufgaben zu bewältigen. Unterhaltungsangebote für  gutsituierte Senioren wurden schon getestet, der Verkauf von zweitklassigem Modeschmuck und/oder Kunst auch, auch die Zustellung von klassischer Post mittels des eigenen Zustellnetzes gilt als getestet. Ticketservice, Konzerte und Veranstaltungen jeder Art vor allem für kleine und mittlere Selbständige werden genauso probiert wie große, imageträchtige Podiumsdiskussionen mit prominenten Personen aus Politik, Wirtschaft und Kultur oder der Verkauf von Urlaubsreisen.

 

Ganz intensive Erfahrung hat die Branche mit digitalen Redaktionsangeboten gemacht, egal ob kostenlos, bezahlt, als e-Paper, App oder auch als Newsletter mit Alert-Funktion, alles ist getestet, alles ist probiert, eine Erkenntnis liegt jedoch über allen so definierten digitalen Produkten: Geld ist kaum zu verdienen oder anders formuliert: eher die Ausnahme und wahrscheinlich nicht von langer Dauer.

 

Im Kerngeschäft bröckelt die Auflage zuverlässig vor sich hin. Das Anzeigengeschäft wächst nicht mehr, der Konditionenverfall, vielfach selbst verschuldet, sorgt für immer leerere Kassen, alle Versuche einer neuen nationalen Vermarktung kosten eher Geld, als dass sie etwas bringen. Noch dazu werden die Rabatte so überstrapaziert, dass es am Ende zu nichts führen wird. Gleiches gilt für den Online Sammelvermarkter OMS, auch wenn der jetzt bei einem Großvermarkter Unterschlupf gefunden hat. Mehr Geschäft zu schlechteren Konditionen ist keine Lösung, die begeistert.

 

Was ist zu tun und wie kann man sich aus der trostlosen Abwärtsspirale befreien?

Es gilt,  sich auf die wesentlichen Stärken regionaler Verlagshäuser und ihrer bedeutenden Produkte zu konzentrieren. Autorität, Glaubwürdigkeit und das große Vertrauen, das ihnen die Kunden entgegenbringen, dazu die Kundenkenntnisse, die in jedem regionalen Verlagshaus vorhanden sind, gilt es massiv auszubauen und systematisch zu erfassen und in einem modernen CRM – System intelligent zu speichern.

 

In den  Redaktionen der Zeitungen hat sich in den letzten Jahren viel geändert.

Zentrale Redaktionen für Politik, Wirtschaft Kultur und Sport – journalistisch sehr gut besetzt – treiben die Quotes vieler Zeitungen erfolgreich in die Höhe und erreichen nahezu Kultstatus, wenn es um investigative Stories geht, die ihnen oftmals auch zugespielt werden. Kleinere und mittlere Verlage können sich solche repräsentativen Units kaum leisten, aber sie können sich ohne Probleme von den besten beliefern lassen und so den Aufwand für eigene Mantelredaktionen weitgehend einsparen, zugunsten eines deutlichen Ausbaus der regionalen und lokalen Berichterstattung. Das wird bzw. ist der Kernnutzen einer jeden regionalen Abozeitung und wird trotzdem oft durch das vielbeliebte Rasenmäher-Sparen reduziert. Ein großer Fehler. Im Ausbau der regionalen und lokalen Berichterstattung liegt die einzige Zukunft dieser traditionsreichen Mediengattung in der über Jahrzehnte so viel Geld verdient wurde, dass die Manager/Verleger systematisch verlernt haben, Innovationen zu entwickeln und am Markt zu testen, geschweige denn, sie am Markt durchzusetzen. Auch Zusammenarbeit von Verlagen, deren Zeitungen angrenzende Verbreitungsgebiete haben, war eher verpönt, wird aber mehr und mehr notwendig. Zentrale Druckkapazität statt eigener Druckereien, gemeinsame IT-Services und Verkäuferschulungen sind ebenso zu empfehlen wie Einkaufsgenossenschaften beim Papier z.B. oder den Firmenfahrzeugen. Diese Fähigkeit jetzt zu entwickeln heißt Nachholarbeit, die durchaus schmerzhaft und kostspielig sein kann, an der aber kein Weg vorbei geht, wenn man erfolgreich überleben will.

 

Die Alterspyramide trägt dabei noch hilfreich dazu bei, dass der Auflagenrückgang wesentlich milder verläuft als das noch vor zwanzig Jahren gewesen wäre.

Die Zeitung wird vielfach erst abbestellt durch das Ableben der langjährigen Leser, denn für viele Menschen wird die Zeitung zur altgewohnten und letzten Verbindung in die regionale und lokale Außenwelt. Junge Leute haben vielfach eine wesentlich schwächere Bindung an die Regionalzeitung und vielfach sogar gar keine. Da helfen auch keine digitalen Angebote, denn wenn der Absender nicht hip, cool oder einfach angesagt ist und dazu keinerlei Bindung an die sozialen Netzwerke hat, dann ist es für die junge Generationen fast ausgeschlossen zu regelmäßigen Nutzern zu werden.

Auch der vermeintlich schräge Name eines neuen Portals versehen mit dem völlig unnötigen Hinweis, ” powered by xxx Zeitung” ist hier nicht weiter hilfreich, ja eher kontraproduktiv.

 

Jedes Verlagshaus muss für sich selbst entscheiden, welchen Weg es gehen will, und was Erfolg versprechend ist. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, sich neue erlösträchtige Geschäftsmodelle aufzubauen und so dafür zu sorgen, dass die Regionalzeitung überleben kann.

Regionale Wirtschaft könnte ein Thema sein, dass in der Zeitung Interesse findet und dass sich bei einer intelligenten Datensammlung über die gewerblichen Kunden sehr gut mit Seminaren und Kongressen auf regionaler Ebene verknüpfen lässt.

Ebenso, regionaler und lokaler Sport. Den nationalen Sport könnte man bei aktuellen Fachzeitschriften und nationalen Redaktionen günstig zukaufen. Zeitschriften für bestimmte Themen können ebenso eine Alternative sein wie Online-Portale zu allen interessanten Märkten wie Jobs, Immobilien, Partnerschaft und Autos, die man aber nicht unter den Zeitungstiteln  lancieren sollte. Für beides gibt es bereits erfolgreiche Beispiele.

Horizont

Die Zukunft der regionalen Tageszeitung

 

“Disruptive Geschäftsmodelle” heißt das Stichwort für die Zukunft der regionalen Tageszeitungsverlage. Einige haben es schon verstanden und üben sich tatkräftig in der Erprobung neuer Geschäftsideen. Andere sind noch damit beschäftigt, die in der Vergangenheit liegen gelassenen Modernisierungs- und Reorganisationsaufgaben zu bewältigen. Unterhaltungsangebote für  gutsituierte Senioren wurden schon getestet, der Verkauf von zweitklassigem Modeschmuck und/oder Kunst auch, auch die Zustellung von klassischer Post mittels des eigenen Zustellnetzes gilt als getestet. Ticketservice, Konzerte und Veranstaltungen jeder Art vor allem für kleine und mittlere Selbständige werden genauso probiert wie große, imageträchtige Podiumsdiskussionen mit prominenten Personen aus Politik, Wirtschaft und Kultur oder der Verkauf von Urlaubsreisen.

 

Ganz intensive Erfahrung hat die Branche mit digitalen Redaktionsangeboten gemacht, egal ob kostenlos, bezahlt, als e-Paper, App oder auch als Newsletter mit Alert-Funktion, alles ist getestet, alles ist probiert, eine Erkenntnis liegt jedoch über allen so definierten digitalen Produkten: Geld ist kaum zu verdienen oder anders formuliert: eher die Ausnahme und wahrscheinlich nicht von langer Dauer.

 

Im Kerngeschäft bröckelt die Auflage zuverlässig vor sich hin. Das Anzeigengeschäft wächst nicht mehr, der Konditionenverfall, vielfach selbst verschuldet, sorgt für immer leerere Kassen, alle Versuche einer neuen nationalen Vermarktung kosten eher Geld, als dass sie etwas bringen. Noch dazu werden die Rabatte so überstrapaziert, dass es am Ende zu nichts führen wird. Gleiches gilt für den Online Sammelvermarkter OMS, auch wenn der jetzt bei einem Großvermarkter Unterschlupf gefunden hat. Mehr Geschäft zu schlechteren Konditionen ist keine Lösung, die begeistert.

 

Was ist zu tun und wie kann man sich aus der trostlosen Abwärtsspirale befreien?

Es gilt,  sich auf die wesentlichen Stärken regionaler Verlagshäuser und ihrer bedeutenden Produkte zu konzentrieren. Autorität, Glaubwürdigkeit und das große Vertrauen, das ihnen die Kunden entgegenbringen, dazu die Kundenkenntnisse, die in jedem regionalen Verlagshaus vorhanden sind, gilt es massiv auszubauen und systematisch zu erfassen und in einem modernen CRM – System intelligent zu speichern.

 

In den  Redaktionen der Zeitungen hat sich in den letzten Jahren viel geändert.

Zentrale Redaktionen für Politik, Wirtschaft Kultur und Sport – journalistisch sehr gut besetzt – treiben die Quotes vieler Zeitungen erfolgreich in die Höhe und erreichen nahezu Kultstatus, wenn es um investigative Stories geht, die ihnen oftmals auch zugespielt werden. Kleinere und mittlere Verlage können sich solche repräsentativen Units kaum leisten, aber sie können sich ohne Probleme von den besten beliefern lassen und so den Aufwand für eigene Mantelredaktionen weitgehend einsparen, zugunsten eines deutlichen Ausbaus der regionalen und lokalen Berichterstattung. Das wird bzw. ist der Kernnutzen einer jeden regionalen Abozeitung und wird trotzdem oft durch das vielbeliebte Rasenmäher-Sparen reduziert. Ein großer Fehler. Im Ausbau der regionalen und lokalen Berichterstattung liegt die einzige Zukunft dieser traditionsreichen Mediengattung in der über Jahrzehnte so viel Geld verdient wurde, dass die Manager/Verleger systematisch verlernt haben, Innovationen zu entwickeln und am Markt zu testen, geschweige denn, sie am Markt durchzusetzen. Auch Zusammenarbeit von Verlagen, deren Zeitungen angrenzende Verbreitungsgebiete haben, war eher verpönt, wird aber mehr und mehr notwendig. Zentrale Druckkapazität statt eigener Druckereien, gemeinsame IT-Services und Verkäuferschulungen sind ebenso zu empfehlen wie Einkaufsgenossenschaften beim Papier z.B. oder den Firmenfahrzeugen. Diese Fähigkeit jetzt zu entwickeln heißt Nachholarbeit, die durchaus schmerzhaft und kostspielig sein kann, an der aber kein Weg vorbei geht, wenn man erfolgreich überleben will.

 

Die Alterspyramide trägt dabei noch hilfreich dazu bei, dass der Auflagenrückgang wesentlich milder verläuft als das noch vor zwanzig Jahren gewesen wäre.

Die Zeitung wird vielfach erst abbestellt durch das Ableben der langjährigen Leser, denn für viele Menschen wird die Zeitung zur altgewohnten und letzten Verbindung in die regionale und lokale Außenwelt. Junge Leute haben vielfach eine wesentlich schwächere Bindung an die Regionalzeitung und vielfach sogar gar keine. Da helfen auch keine digitalen Angebote, denn wenn der Absender nicht hip, cool oder einfach angesagt ist und dazu keinerlei Bindung an die sozialen Netzwerke hat, dann ist es für die junge Generationen fast ausgeschlossen zu regelmäßigen Nutzern zu werden.

Auch der vermeintlich schräge Name eines neuen Portals versehen mit dem völlig unnötigen Hinweis, ” powered by xxx Zeitung” ist hier nicht weiter hilfreich, ja eher kontraproduktiv.

 

Jedes Verlagshaus muss für sich selbst entscheiden, welchen Weg es gehen will, und was Erfolg versprechend ist. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, sich neue erlösträchtige Geschäftsmodelle aufzubauen und so dafür zu sorgen, dass die Regionalzeitung überleben kann.

Regionale Wirtschaft könnte ein Thema sein, dass in der Zeitung Interesse findet und dass sich bei einer intelligenten Datensammlung über die gewerblichen Kunden sehr gut mit Seminaren und Kongressen auf regionaler Ebene verknüpfen lässt.

Ebenso, regionaler und lokaler Sport. Den nationalen Sport könnte man bei aktuellen Fachzeitschriften und nationalen Redaktionen günstig zukaufen. Zeitschriften für bestimmte Themen können ebenso eine Alternative sein wie Online-Portale zu allen interessanten Märkten wie Jobs, Immobilien, Partnerschaft und Autos, die man aber nicht unter den Zeitungstiteln  lancieren sollte. Für beides gibt es bereits erfolgreiche Beispiele.